Allgemeines zur Dämmung von Dächern
Ein Dach grenzt ein Gebäude nach oben hin ab. Es schützt das Gebäude und deren Bewohner vor Umwelteinflüssen wie Regen, Wind, Kälte und Hitze. Bei Altbauten geht über das Dach besonders viel Wärme verloren, deshalb wird das Dach meist als erstes saniert. Es gibt drei Möglichkeiten ein Dach zu dämmen. Die Dämmung auf, zwischen oder unter den Sparren.
Die Aufsparrendämmung bietet den Vorteil, dass sie Wärmebrücken vermeidet und hohe Dämmstärken zulässt. Ihr Nachteil ist, dass Sie nachträglich nur mit erheblichem Aufwand zu realisieren ist. Die Zwischensparrendämmung hat den Vorteil, dass sie bequem und zeitsparend nachträglich eingebaut werden kann. Sie ist jedoch nicht so effektiv wie die Aufsparrendämmung, da die Sparren zu Wärmebrücken werden. Die Untersparrendämmung bietet beim nachträglichen Einbau ähnliche Vorteile. Sie verkleinert jedoch erheblich den nutzbaren Dachraum.
Anforderungen an Dächer
Die EnEV fordert für Dächer und Decken, die beheizte Räume gegen die Außenluft abgrenzen einen U-Wert von 0,30 W/(m²K).
Dies gilt sowohl für Neubauten als auch für den nachträglichen Einbau einer Dämmung. Ausnahmen sind nur zulässig, wenn der Wert aufgrund der Sparrenstärke oder einer innenseitigen Bekleidung nicht erreicht werden kann (Anhang 3, Tabelle 4.1). Gleichzeitig stellt sie, um die Wärmeverluste zu begrenzen, Anforderungen an die Winddichtigkeit von außen und die Luftdichtigkeit von innen.
Nach DIN 4108-2 ist ein Wärmedurchlasswiderstand > 1,20 m²K/W einzuhalten.
Weiter zur Untersparrendämmung…


